Marcel Döring

WITHOUT TITLE, 65 x 46 cm, inkpen and color pencil, 2025
WITHOUT TITLE inkpen and color pencil on paper, 65 x 46 cm, 2024
SKULL color pencil on paper, 50 x 35 cm, 2025
THREE GRAVES inkpen and color pencil on paper, 50 x 70 cm, 2024
CHURCH YARD color pencil on paper, 50 x 70 cm, 2024

Marcel Döring

Geb. 2001 in Fürth/Bay.

(English version below)


Marcel hat 2024 angefangen, in unserem Studio zu arbeiten, und seitdem eine unglaubliche Menge einzigartiger Zeichnungen geschaffen. Er hat schnell ein tiefes Gespür für Farben und Formen entwickelt.

Während er arbeitet, scheint er auf den Wellen seiner Gedanken davon zu schweben und gelangt zu einer absoluten Konzentration oder eher zu einer ausdrucksstarken Art der Meditation. Seine Arbeit ist langsam, aber stetig. Manchmal wiederholt er gerne Formen oder Linien mit subtilen Veränderungen und schafft so fragile Muster, die über mehrere Tage hinweg auf einem Blatt Papier wachsen.

Seine tiefgründigen Gedanken beschäftigen sich mit Liebe, Leben und Tod, mit Verletzungen und schweren Wunden, mit Frustration, Einsamkeit und Langeweile, aber auch mit Fragen zur Religion und zum (Un-)Sinn des Lebens. der- oder Rückseite seiner Zeichnung sein könnte, bzw. welche Seite vorzugsweise gezeigt werden soll.

Maaz begann 2015 seine Arbeit im KUNSTRAUM-Atelier der WerkStadt Lebenshilfe. 2018 wurde er zur Teilnahme an der Ausstellung „zona deformabile“ in der kunst galerie fürth eingeladen. Die Ausstellung wurde von Natalie de Ligt kuratiert und in Fürth dokumentiert.

 

Marcel Döring

born in 2011 in Fürth/Bay.


Marcel started last year (2024) to work in our studio and has created an incredible amount of unique drawings ever since. He soon established a profound feeling for colors and forms.

While he’s working he seems to float away on the waves of his mind, coming to an absolute concentraion or rather an expressive kind of meditation. His work is slowly driven but steady going. He sometimes likes to repeat forms or lines with subtle changes, thus creating fragile patterns growing over his paper for several days at one piece.

His deep thoughts like to linger on love, life and death, about getting hurt or being severely wounded, they roam trough frustration, loneliness and boredom, and also touch questions about religion and the (non)sense of life.