
Öffnungszeiten des Festivals:
Freitag, 12.6. 18:00 – 23:00 Uhr
Samstag, 13.6. 13:00 – 22:30 Uhr
Sonntag, 14.6. 11:00 – 21:00 Uhr
Eintrittspreise ermäßigt:
Tagesticket: 4 EUR
Wochenend-Ticket: 8 EUR
Eintrittspreise regulär:
Tagesticket: 6 EUR
Wochenend-Ticket: 12 EUR
Kinder bis einschl. 14 Jahre sowie Begleitpersonen und Assistenzen von Menschen mit Behinderung
haben freien Eintritt.
Eintrittskarten und Reservierungen:
Der Eintrittspreis ermöglicht den freien Zugang zu allen Angeboten im Festival. Bei manchen Angeboten ist die Personenanzahl begrenzt. Wir empfehlen Euch vorher Plätze zu reservieren! Tel. 0911 58793-310, Mo-Fr 8-16 h
EINFACHE SPRACHE
Im IDYLLEREI-Kunstraum machen wir Kunst.
Im Juni machen wir ein Festival.
Das Festival heißt IDYLLEREI-26.
Ein Festival ist eine große Feier für viele Menschen.
Auf unserem Festival gibt es Bilder zum Anschauen.
Künstler*innen mit Behinderungen haben die Bilder gemacht.
Wir wollen über die Bilder sprechen.
In Museen und auf großen Ausstellungen hängen viele Bilder.
Aber sehr wenige Bilder von Menschen mit Behinderungen.
Oder gar keine Bilder von Menschen mit Behinderungen.
Wir wollen wissen:
Warum ist das so?
Wie können wir das ändern?
Was geht?
Du kannst auf dem Festival auch selbst Kunst machen.
Du kannst etwas malen.
Oder du kannst etwas bauen.
Dafür gibt es Work-Shops, sprich „wörk schops“
Das ist Englisch.
Es bedeutet Lehr-Gänge.
Hier kannst du auch Künstler*innen kennenlernen.
Bei der IDYLLEREI-26 gibt es auch Musik.
Es spielen mehrere Musiker*innen auf der Bühne.
Es gibt auch Kunst-Filme.
Auf dem Festival kannst du Filme anschauen.
Manche tanzen.
Es gibt auch Künstler*innen, die tanzen.
Auf dem Festival kannst du bei einer Tanz-Vorstellung zuschauen.
Kurzübersicht
Schwerpunkt Osteuropa
Vorträge, Filme und Workshops zeigen erstaunliche Dinge über das Kunstgeschehen u.a. aus Serbien, Tschechien, Polen und der Slowakei.
Ausstellung mit Krzysztof Majewski und Katarzyna Mielcarek aus dem Atelier Stacja Badawcza, Krakau / Kashinat Chawan aus Indien, präsentiert von Art Brut Praha / Atelier Geyso 20 aus Braunschweig / Galerie Die Villa, Hamburg / Kunstwerkstatt Mosaik, Berlin / Studio Riera, Havanna / Thikwa Werkstatt für Theater und Kunst, Berlin / Kunst-Container, Osnabrück / Ateliér Radostné Tvorby, Prag / Maros Nawalany, Bratislava / La Inthonkaew aus Thailand, präsentiert von Ondrej Sekanina aus Prag / Ota Prouza aus Brtníky, CZ / Studio Borgerstein, Sint-Katelijne-Waver (B) / Galerie Atelier Herenplaats, Rotterdam / Oskar Zaumseil, Berlin u.v.m.
Theatervorstellungen mit dem Brachland Ensemble (Nürnberg), dem Teatro due Mondi (Faenza, It), dem Theater Thikwa (Berlin) und The Dorian Project (Nürnberg)
Konzerte von Metzer 58 (abrocken, punkig!) aus Münster sowie ein experimentelles Klangerlebnis mit dem Titel Neurotransmissions von A/Typical aus Nürnberg.
Workshops werden angeboten von u.a. Milica Dukič aus Serbien (folkloristische Stickerei), dem Kunst-Container aus Osnabrück (freie Malerei), Teatro due Mondi aus Faenza (Theater), Lyn Ohrndorf & Nadine Zenker aus Nürnberg (Objektbau), Stephan Schwarzmann aus Fürth (Murmelbahn) und Torsten Holzapfel aus Berlin (Perspektive)
Vorträge bieten Amalija Stojsavljević aus Belgrad, Jaromír Typlt & Vladimir Drábek sowie Ondřey Sekanina aus Prag und Michal Kralovič aus Bratislava
Dokumentarfilme zur Kunst am Rande aus mehreren Ländern mit dem Schwerpunkt Osteuropa
Was geht? ist bereits das dritte barrierefreie Kulturfestival für Nordbayern. Es widmet sich der kritischen Untersuchung der Situation von Menschen mit Behinderungen und anderen Personengruppen, die im allgemeinen Kulturbetrieb in der Regel ausgegrenzt werden. Dazu möchten wir Kulturschaffende aus diesem Personenkreis mit Veranstalter*innen, Galerien und Institutionen zusammenbringen und herausfinden, wo Hindernisse und Gate-Keeping-Mechanismen existieren und wie diese abgebaut werden können.
Was geht? will vorhandene Benachteiligungen zumindest teilweise ausgleichen, die Künstler*innen mit Behinderungen zu erdulden haben. Des Weiteren eröffnen sich Menschen mit Behinderungen durch ihre besonderen Lebensumstände aber auch andere Themenbereiche.
Was geht? ist ein breit angelegtes Kulturereignis für Menschen aller Bildungsschichten, Altersgruppen und Kulturen, ob mit oder ohne Behinderungen. Die Angebote lassen sich nach Dauer, Komplexität, Unterhaltungs- oder Bildungswert differenzieren. Atmosphärisch bietet das Festival auch Wohlfühlecken, Spiel- und Rückzugsmöglichkeiten ohne Konsumzwang. Alle, die das Festival besuchen, sind noch dazu eingeladen, sich selbst am Geschehen zu beteiligen. Jede/r kann spontan in Erscheinung treten oder Teil des Programms werden, auch mit Assistenz. Im Workshop-Programm gibt es die Möglichkeit, den eigenen Erfahrungshorizont zu erweitern und sich an Kunstaktionen zu beteiligen. Nach Vorträgen und Fachdiskussionen geht das Mikro immer auch an das Publikum.
Wir bedanken uns für Unterstützung und Förderung bei:
- Aktion Mensch
- Kost-Pochersche Stiftung, Nürnberg
- Stadt Nürnberg, Kulturwerkstatt Auf AEG
- Stadt Nürnberg, Kulturbürgermeisterin
- Stadt Nürnberg, Amt für internationale Beziehungen
Unser Dank gilt auch und besonders den Mitarbeiter*innen der WerkStadt Lebenshilfe Nürnberg sowie ihren Familienmitgliedern und Bekannten für ihren anhaltenden Enthusiasmus bei der Vorbereitung und bei der Mitwirkung während des Festivals.

